Fr

18

Dez

2009

Neue LehrerInnen Aus- und Fortbildung - "Titanenprojekt"

Erster Jahrgang der neuen Ausbildung soll noch in dieser Legislaturperiode starten.


Für Claudia Schmied und Johannes Hahn ist die Reform der Lehrerausbildung ein "Titanenprojekt". Der erste Jahrgang der neuen Ausbildung soll noch in dieser Legislaturperiode starten. Davor steht allerdings noch die Diskussion mit den unterschiedlichen Interessengruppen. Schmied betonte auch, dass die Reform ein "Prozess" sei, der "nicht top-down verordnet werden kann", so die Ministerin bei einer Pressekonferenz am Freitag.

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Hahn meinte, dass mit dem neuen System auch eine verstärkte Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schultypen geschaffen werden soll. Der Vorschlag der Experten müsse nun in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Inhaltlich wollte er ihn nicht kommentieren.



 

Auch Quereinsteigern soll der Beruf stärker schmackhaft gemacht werden. Dafür soll eine Art Akkreditierungsstelle für relevante Kompetenzen eingerichtet werden, so Peter Härtel. Parallel dazu werden berufsbegleitende Ausbildungen angeboten.

 



Fragen der künftigen Schulstruktur lässt der Bericht offen - also ob etwa für Hauptschule und AHS-Unterstufe getrennt oder gemeinsam ausgebildet wird. Auch dienstrechtliche Aspekte bleiben darin unberührt. Demnächst sollen die Verhandlungen mit der Gewerkschaft über ein neues Dienstrecht starten.



 

Neben Härtel waren in der Expertengruppe unter anderem die PH-Rektorinnen Ulrike Greiner (Private PH Wien/Krems) und Marlies Krainz-Dürr (PH Kärnten), die Bildungswissenschafter Stefan Hopmann und Michael Schratz sowie die beiden Uni-Vizerektoren Arthur Mettinger (Uni Wien) und Martin Polaschek (Uni Graz)

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